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Weinlagen
Hochheimer Hölle
Diese Hölle stammt nicht von „Himmel und Hölle“, sondern bezeichnet im altdeutschen einen „Steilen Berg“ – Halde. Die Lage befindet sich als schmales Rebband am Main entlang . Die Reben in der Hölle genießen aufgrund der gespeicherten Wärme des Maines und der Lichtreflexionen einen besonderen Standort. Die schweren Tonböden können diese Wärme der Sonnenstrahlen, ebenso wie das Wasser gut speichern, sodass die Trauben bis weit in den Herbst hinein mit allem, was sie für eine außerordentliche Reife benötigen, versorgt sind.
Weine aus der Hölle zeichnen sich durch Kraft, Dichte und Mineralität aus. Sie brauchen Zeit zur Entwicklung und ihr kraftvoller Stil besteht auch nach vielen Jahren noch.

Hochheimer Kirchenstück
Das Kirchenstück, wie der Name besagt, befindet sich östlich, unterhalb der berühmten Kirche „St. Peter und Paul“. Sie zählt mit der Domdechaney zu den ältesten Weinlagen Hochheims. Das Kirchenstück ist unser „Sahnestück“, wir verfügen im Augenblick über eine Fläche von über 1 Hektar in dieser absoluten Spitzenlage. Der Boden ist von Lehm und Ton geprägt und bringt Weine von unvergleichlicher Eleganz hervor. Trotz ihres Volumens und ihrer Dichte weisen Weine aus dem Kirchenstück immer feine und zarte Nuancen auf, sodass auch große, schwere Gewächse finessenreich und brillant bleiben. In der Langlebigkeit stehen sie den Weinen aus der Hölle in nichts nach.

Hochheimer Reichestal
Die Bodenbeschaffenheit dieser westlich von Hochheim, zum Main hin abfallenden Lage, zeichnet sich durch „reichhaltige“ Löss-Lehm Böden aus. Das Kleinklima ist ausgeglichen und warm, hier entstehen Weine mit ausgewogener Harmonie, charaktervoll und mit hohem Entwicklungspotential. Hier, wie auch im Kirchenstück bewirtschaften wir Rebflächen mit „Alten Reben“, die weit über 40 Jahre alt sind.

Hochheimer Stein
Auch hier weist der Name schon auf die Bodenbeschaffenheit hin: Gesteinsboden mit hohem Muschelkalkanteil. Für Burgunder, wie unserem Spätburgunder ist dies optimales „Terroir“, von der Bodenbeschaffenheit bis hin zum Kleinklima, in dieser östlich, oberhalb der Hölle liegenden Lage stimmt alles. Der offenere Boden und die gute Luftzirkulation in dieser Lage lassen gesunde Spätburgundertrauben reifen, die ihre ganze filigrane Feinheit und Fruchtigkeit zeigen. Eine lange Vegetationsperiode lässt dichte, kraftvolle und langlebige „Pinot noir“ von großer Eleganz entstehen.